

YOCA
Raum für Ideen, die beim Teilen größer werden
Branche:
Kultur & Gesellschaft
Leistungen:
Recherche & Konzeption
Positionierung & Strategie
Naming & Storytelling
Markenidentität
Corporate Design
Editorial Design
Ausstellungsdesign
Auftraggeberin:
Arbeiterkammer Wien
Jahr: seit 2024
Junge Menschen brauchen Orte, an denen sie nicht nur lernen, sondern mitgestalten können. Mit YOCA – dem neuen Youth Campus der Arbeiterkammer Wien – entsteht genau ein solcher Ort: Ein offenes Haus für Menschen zwischen 15 und 29 Jahren, das Begegnung ermöglicht, Talente sichtbar macht und Raum für neue Perspektiven schafft.
Zuhören, bevor man gestaltet: In mehreren partizipativen Workshops wurden der Name, die inhaltliche Ausrichtung des Hauses und das mögliche Raumprogramm gemeinsam kritisch hinterfragt und weiterentwickelt – ganz im Sinne der Leitidee „Raum für Ideen, die beim Teilen größer werden.“

Der zukünftige Campus wird jährlich bis zu 100.000 junge Menschen erreichen. Workshops, Maker Spaces, Medienräume, Kulturangebote und offene Begegnungszonen schaffen Möglichkeiten für Lernen, Vernetzung und gemeinsames Handeln.



Die visuelle Identität von YOCA versteht sich als offenes System. Typografie, Bildsprache und das markante Rot verankern YOCA in der Welt der AK und schaffen zugleich genügend Eigenständigkeit, um als neue Marke wahrgenommen zu werden. Die Portraits zeigen junge Menschen als aktive Gestalter:innen ihrer Zukunft und unterstreichen den partizipativen Charakter von YOCA.





Die Marke gibt einen klaren Gestaltungsrahmen vor und bleibt zugleich flexibel genug, um sich – genau wie die Menschen, die YOCA mitgestalten und prägen – kontinuierlich weiterzuentwickeln.


YOCA ist kein Bildungszentrum im klassischen Sinn. Es ist ein Campus, der junge Menschen ernst nimmt und ihnen Raum gibt, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Um die beste architektonische Lösung für den Bau zu finden, wurde ein zweistufiger, EU-weiter Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Das Sieger sowie die weiteren Projekte der zweiten Wettbewerbsstufe wurden in den ehemaligen Werkstätten der TGA ausgestellt. Die Ausstellungsgestaltung setzte dabei auf die Wiederverwendung vorhandener Materialien und somit der architektonische Fokus auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung weitergedacht.













